5. März 2017 57. JHV der OG Griffen des KAB

Teilnahme mit Referaten der Windischen

SR Dieter Fleiß, Ursula Polesnig und OGO KAB Griffen Franz Bierbaumer

12. März 2017 13. JHV der OG Feistritz Globasnitz

mit Bericht über die Windischen von Dieter Fleiss

Kärntner Windische

bei der Landesfeier am 10. Oktober 2015 anlässlich 


95 Jahre Kärntner Volksabstimmung


im Landhaushof

mit Gotscheer und Landesrat DI Christian  Benger, LR Mag. Christian Ragger und   Landtagspräsident Josef Lobnig

 

Hochaktuell

 

Stellungnahme zu LR Benger's Aussage

 

Dieter Fleiß

9125 Kühnsdorf

Tel.: 0650 55 99030

Leserbrief ad LR Benger

Landesrat DI Christian Benger wurde als Quereinsteiger in die Kärntner Landespolitik, unbedarft der aktuellen Situation in der Kärntner Minderheitenpolitik, in eine Zwangsehe mit Rot und Grün geboren. Mit der ersten Formulierung zum Thema Landesverfassung hat er schon seine ersten Bedenken gezeigt. Nachdem er als Kulturreferent viele Veranstaltungen im Unterland besucht hat und dort mit den Menschen als echter Volkspolitiker, sprich Volkspartei, sein Ohr an das Volk gelegt hat, hat er die wahre Tragweite der Formulierung slowenisch in der zukünftigen Landesverfassung erkannt. In der gängigen Politik, wenn auch in Koalition mit anderen Parteien, hat er nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, neue Erkenntnisse in eine Koalition einzubringen. Wenn man bedenkt, dass sein Großvater von den Partisanen verschleppt und bestialisch ermordet worden ist, ist sein Verhalten gegenüber den Slowenen als nachweisliche Mittätern dieser Fakten, sehr tolerant, was man von den anderen Politikern der Koalition, geblendet vom politischem Wahn, nicht behaupten kann.

 

Die Slowenen in Kärnten haben nie ihre zahlenmäßige Stärke eruieren lassen, obwohl es die EU nicht nur empfohlen, sondern auch postuliert hat, bewegen sich so nur auf einem soziokulturellem Weg, der aber rein rechtlich nicht relevant ist. In der österreichischen Verfassung wird die slowenische Volksgruppe, dem Staate Slovenija seit 1991 selbständig, als Mutterstaat zugehörig, erwähnt und hat somit verbriefte Staatszugehörigkeit in Österreich und Slovenjia. Eine Erwähnung in der neuen Landesverfassung hätte Auswirkungen zusätzlich auf Kärntner Anrechte, wie Zweisprachigkeit in ganz Kärnten, Amtssprache bis Heiligenblut, Lehrer und bevorzugte Schuldirektoren Besetzung in ganz Kärnten und somit eine General Slowenisierung, die es historisch bedingt nie gegeben hat und so ein Slowenisch Kärnten ergibt, was unsere Abwehrkämpfer mit Herzblut für die Heimat im Abwehrkampf und in der Volksabstimmung erkämpft haben.

Kommentar zum Sommerfest des Vereines der Kärntner Windischen

Das gelungene Sommerfest des Vereines der Kärntner Windischen in Pribelsdorf, Gemeinde Eberndorf, war wie ein Spiegelbild der Kärntner Volksgruppen Politik. In ihrem „Augenklappen politischen Denken“ entgeht ihnen „Realpolitik“ in Kärnten. Alles muss seine „Politische Correktness“ haben: Rot, Schwarz, Grün, Blau… muss auf Linie bleiben und Kärnten bleibt auf der Strecke. Die Kärntner Geschichte wird von egomanischen selbsternannten histo(e)rischen  Rettern eines „verkommenen“ Kärnten neu geschrieben. Negieren von historischen Tatsachen

( Zitat Kreisky: Lernen sie Geschichte!) werden in ein „Neues politisches Gewand“ gekleidet und als „Aufarbeitung der Geschichte“ verkauft. Die Kärntner Windischen, von der Kärntner Politik kaum wahrgenommen, weil sie in das “eigentliche Kärnten Bild“, geprägt von den 1%(!) Anteil der Slowenen in Kärnten, nicht Kärntner Slowenen, weil sie sich immer an ihr Mutterland Slowenien orientieren, nicht passen! Dadurch geht eine „echte“ kulturelle Bereicherung verloren und nicht die von den Slowenen postulierte, nicht bodenständige, weil dem Mutterland Slowenien zugeneigte. Sie haben sich selbst einmal bei einer Gegendemonstration in St. Kanzian als „Fremde in der Heimat“ bezeichnet, was ja auch stimmt, denn ihre Heimat ist und bleibt Slowenien! Die „hohe“ Kärntner Politik wirkt in „favorem pro“ Slowenien, als hätten die Attentate von den 70er Jahren  noch zu wenig bewirkt und lässt das Vermächtnis der Abwehrkämpfer opportunistischen linken, zweit und drittklassigen Uniprofessoren über! Regionale Politiker, Gott sei Dank, nicht immer von der „höheren“ Politik gesteuert, erkennen die Verdrängung der deutschsprachigen Positionen im öffentlichen Leben, Schule, Bankwesen, Administration und setzen sich für die deutschsprachige angestammte Bevölkerung ein. Denn, die Absicht der Slowenen: Wenn wichtige Positionen im Grenzland slowenisch besetzt werden, werden auch dessen Kinder Slowenen sein müssen! Und das gleicht einer „General Slowenisierung“  so wie sie ein früher Wahnsinniger nicht besser  machen könnte!

 

Kühnsdorf , 21. August 2016

Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf      

 

21. Jänner 2017

 

Neujahrsempfang der Jauntaler Trachtengruppe

in Gonowetz bei Bleiburg

 

Abordnung der Windischen mit Ursula und Vålte waren dabei

Hanzi Artac, ein Komponist von Gallizien

wurde von der Dichterstein Gemeinschaft Zammelsberg für seine kompositorischen Werke am 15. August 2016 mit dem "EHRENKRUG" geehrt.Seine Kompositionen sind ausgerichtet auf das harmonische Zusammenleben der deutschsprachigen und windischen, so wie der slowenischen Minderheit in Kärntnern.

v.l.: Obmann DGZ, LAbg. Franz Wieser in Vertretung von LR Benger, Familie Artac, Dieter Fleiss (Laudator)

!weitere Bilder unter "Bildergalerie"!

 

ANKÜNDIGUNG

Unser Sommerfest im Jauntal am Samstag, 20. August 2016 

um 11 Uhr Beginn

Mit buntem Nachmittagsprogramm

 

Abordnung der Windischen beim Sommerfest der Ortsgruppe Feistritz-Globasnitz am 7. August 2016

Im Bild v.l.: Obmann Valentin Leitgeb, Vertrererin des Jauntales Ursula Polesnig und Bgm. Von Feistritz Srienz 


Podiumsdiskussion im Landesarchiv Kärnten

Podiumsdiskussion am 3.12.2015 im KLA

v.l. Obmann Oswald Oman, Dr. Josef Lausegger, Diskussionsleiter Dr. Wilhelm Wadl und Dr. Marjan Sturm.

Im Publikum:

Prof. Dr. Pohl, Dr. Reginald Vospernik, DI Moschitz, Mag. Wladimir Smrtnik, KO FPÖ Mag. Leyrotz Christian u. a. (130 Personen)

 

Referat von Ursula Polesnig bei der 56. Jahrehauptversammlung der Ortsgruppe Griffen des Kärntner Abwehrkämpferbundes am 28. Feber 2016.

Weitere Teilnehmer Valentin Leitgeb und Dieter Fleiß.



BREITE ZUSTIMMUNG ZU „ WINDISCH „ 


Über Einladung des Vereins der Kärntner Windischen  fand am  3. Dez  2015   eine gut besuchte Veranstaltung zum aktuellen Thema:

„Wie behandelt die Landespolitik seine  sprachlichen Minderheiten“ ,

in den Räumen des Kärntner Landesarchives  statt.

Als Referenten  waren eingeladen  Herr  Dr. Josef LAUSEGGER 

(Landesbeamter i. R. ; Minderheitensachbearbeiter in den  70er Jahren), der die beabsichtigte  Änderung der Landesverfassung sehr ausführlich  kommentierte und Dr. Marjan  STURM, Obmann des Zentralverbandes slowenischer Organisationen und Volksgruppenvertreter, der die Dinge aus seiner Sicht beleuchtete.

Die anschließende Diskussion, die von  Direktor  Dr. Wilhelm  WADL  sehr umsichtig  geleitet wurde, fand in einer sehr sachlichen und fairen Weise statt. Durch die vielen Diskussionsbeiträge  kam zum Ausdruck, dass es eine sehr große Zustimmung zum Windischen und zu der Arbeit des Vereins der Kärnten Windischen gibt. Auch durch die anwesenden  Slowenen wie Dr. Sturm, Dr. Vospernik, und Mag. Wladimir  SMRTNIK, ehemaliger Obmann der Enotna lista Kärnten (EL).

Interessante Beiträge waren z. B. die von Dr.  Alfred  OGRIS gestellte Frage an Herrn Dr. Sturm;  warum man bei den Ortstafeln   teilweise künstliche  Namen schaffte und nicht die seit  Jahrhunderten   gebräuchlichen  Ortsnamen verwendete. Oder ein Beitrag von Herrn Dir. FLASCHBERGER, der aus dem windischen Gebiet  Egg-Dellach bei Hermagor kommt, der die Lage  wie sie  in den  Jahren nach dem Krieg im gemischtsprachigen Gebiet war, vortrefflich geschildert hat.

Auch  Prof. Dr. POHL   sagte, dass  windisch und slowenisch seinen Ursprung im Slawischen hat.Der Obmann des Vereins  betonte, dass Musik-und Literaturschaffende, wie Franz  MÖRTL, der die alten mündlich überlieferten windischen Lieder sammelt und aufschreibt; sowie auch Frau Maria  BARTOLOTH  aus Göriach im Gailtal, die ihre  Gedichte und Erzählungen im originalen windischen Dialekt ihrer näheren Umgebung  niederschreibt.


Zum Abschluss forderte Obmann OMAN Oswald von den   Zuhörern ein nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten das gemeinsame Kärnten zu  gestalten.

 

 

Bericht Woche über das Sommerfest

Bild 1: Obmann des deutschen Vereines Cilli an der Sann mit Abordnung und Mitglieder der Kärntner Windischen.

Bild 2: Bgm. Valentin Blaschitz aus der Abstimmungsstadt Völkermarkt (m) und Bgm. OSR Gottfried Wedenig der Marktgemeinde Eberndorf (re).

Bild 3: Landesrat DI Christian Benger (m)

Bild 4: Fröhliche Teilnehmer

Bilder vom Sommerfest Jauntal Edling 14.Juni 2014